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Wir über uns
Das Dokumentationszentrum für Artenschutz
besteht seit 1984. Unsere Hauptaufgabe sehen wir in der Aufarbeitung
wissenschaftlicher Unterlagen, insbesondere von Anträgen der Mitgliedsstaaten
für die jeweiligen CITES CoPs in Form einer kurzen Zusammenfassung . Wir
verstehen uns auch als eine Zuträgerorganisation, welche anderen (großen)
Artenschutzorganisationen wissenschaftlich aufgearbeitet Unterlagen zu
gefährdeten Exemplaren zur Verfügung stellt. Da wir auch über beste Informationsquellen
zu verschiedensten Tier- und Pflanzennutzern verfügen (Aquaristik-, Terraristik-
und Vogelhaltervereine, Jagd, Holzhandel, Sukkulenten- und Orchideenvereine,
sowie auch zum Tierhandel), sind wir immer sehr genau informiert, was
gerade Aktuelles in Sachen Artennutzung geschieht.
Unsere Arbeitsgruppe will sich aber vor
allem für jene Tier- und Pflanzenarten einsetzen, welche auf Grund ihrer
geringen Plakativität meist von anderen großen Organisationen keine oder
nur wenig Unterstützung haben. Für Tiger, Elefant, Wal und Meeresschildkröte
setzen sich viele ein, vor allem weil damit auch gut um Spenden geworben
werden kann. Für Frösche, Schlangen, Sukkulenten und Orchideen setzt sich
kaum jemand ein.
Wir
tun es!
Die Arbeit wird von allen ständigen Mitarbeitern
kostenlos geleistet. Trotzdem sind natürlich finanzielle Mittel von Nöten.
Telefon, Fax, Kopierer, Computer und Bürobedarf kosten Geld. Der Hauptteil
der Kosten geht allerdings für die jeweiligen Vertragsstaatenkonferenzen
der CITES (Convention of International Trade in Endangered Species of
wild fauna and flora) auf, für Reise, Hotel, Verpflegung (alles eher "Schmalspur")
und vor allem für Flugblätter und Informationsschriften für alle Delegierten
auf den CITES Konferenzen. Zum überwiegenden Teil erfolgt die Finanzierung
durch die Hausverwaltung Schmuck und aus Einnahmen aus der Sachverständigentätigkeit
und zum geringen Teil aus Spenden. Selbstverständlich sind wir an Spenden
interessiert, aber nur von Personen oder Firmen, welche keinen Einfluß
auf unsere Tätigkeit nehmen wollen bzw. welche nur unsere Aktivitäten,
insbesondere auf den jeweiligen CITES Konferenzen, unterstützen wollen.
Abgesehen davon, daß wir seit 1985 sämtliche
Anträge zu den CITES Konferenzen bearbeiten, haben wir natürlich besondere
Schwerpunkte: alle gefährdeten Tiere und Pflanzen Madagaskars, Südamerikas
und der Karibik. Besonders widmen wir uns dem Schutz der Fische, Reptilien,
Amphibien und Primaten, sowie der Sukkulenten und Orchideen. Auch dem
Schutz des Tropenholzes gilt unser besonderes Augenmerk.
Ständige Mitarbeiter
Mag.Dr.Werner KAMMEL
Zoologe, Geschäftsführer eines Gartenbaubetriebes, geb.1964.
Seine Spezialgebiete sind Amphibien, Reptilien, Meeressäuger und Immigrationstiere.
Sprachen: Muttersprache Deutsch, sehr gut Englisch, gut Spanisch.
Bundesländervertreter Österreichs für die Berner Konvention (Herpetologie),Teilnahme
an CoP 9, Artenschutzaktivist seit 1983.
Mag.Dr.Hans-Peter REINTHALER
Zoologe, freier Mitarbeiter des Biologiezentrums des Landesmuseum Oberösterreichs,
geb.1961.
Seine Spezialgebiete sind Amphibien, Reptilien, Farne, Tropenholzverwertung
und allgemeine Biodiversität.
Sprachen: Muttersprache Deutsch, perfekt Spanisch, sehr gut Englisch.
7 Jahre Tropenaufenthalt, Studium und Lehrauftrag an der Universität Merida
in Venezuela. Artenschutzaktivist seit 1985.
Astrid SAPOTNIK
Bildhauerin, Kunstrestauratorin.
Allgemeines Interesse am internationalen Artenschutz unter CITES.
Gestaltung und Layouts der Publikationen für D.C.S.P.
Ing.Josef SCHMUCK
Hochbauingenieur, Immobilienverwalter, Sachverständiger für Artenschutz,
geb.1943.
Seine Spezialgebiete sind Fische, Amphibien, Reptilien, Primaten, Sukkulenten,
Orchideen, Bromelien und Tropenholzverwertung.
Sprachen: Muttersprache Deutsch, mäßig Englisch.
Gebietsvertreter der IPPL in Österreich, Teilnahme an CoP 5, 6, 7, 8,
9, 10, 11, 12 und 13. Artenschutzaktivist seit 1968.
Maja SCHMUCK
Büroangestellte, geb.1977.
Ihre Spezialgebiete sind Bären, Kleinsäuger und Jagd in Bezug auf Artenschutz.
Sprachen: Muttersprache Deutsch, sehr gut Englisch, mäßig Französisch,
etwas Spanisch.
Teilnahme an CoP 10, 11, 12 und 13.
Artenschutzaktivistin seit 1986.
Vera SCHMUCK
Büroangestellte, geb.1943.
Ihre Spezialgebiete waren Amphibien, Reptilien, Sukkulenten und Orchideen.
Sprachen: Muttersprache Slowenisch, perfekt Deutsch, sehr gut Serbo-Kroatisch,
gut Englisch. etwas Französisch, etwas Spanisch
Artenschutzaktivistin seit 1968.
Vera verstarb am 1.6.2006
Richard WATTS
Geschäftsführer des Übersetzungsbüros Watts www.translations.at.
Allgemeines Interesse am internationalen Artenschutz unter CITES.
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