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Von Josef Schmuck
Rassismus
definiert sich immer als Rassenhass, als eine Unterdrückung von
Menschen einer anderen Rasse. Rassismus hat es immer gegeben, die
Geschichte der Menschheit beweist dies, denn zu allen Zeiten haben
Völker, welche glaubten besser zu sein, als ihre Nachbarn, diese
unterdrückt. Sklaverei, Knechtschaft, Ausbeutung bis zum Völkermord
waren die Folge. Und im 21.Jahrhundert ist dies nicht anders. Die
Geschwister des Rassismus sind Völkermord, Tyrranei, Korruption
und Kulturzerstörung. Niemand braucht irgendeine Greueltat
gegen eine andere aufzurechnen. Jede Greueltat steht für sich
alleine und ist schrecklich. Das Motiv der Rache oder der Vergeltung
rechtfertigt keine einzige Greueltat.
A.)
Klassischer Rassismus
Einige
Beispiele möchte ich hier aufzeigen so wie ich sie sehe. Die Verfolgung
der Juden durch die Jahrtausende ist die Geschichte des Rassismus
schlechthin. Unter der Gewaltherrschaft der Nazi erlebte das Judentum
die schlimmste Zeit seiner Verfolgung. In der Zeit des Holocaust
wurden Millionen von Juden "industriell" vernichtet.
 
Kein
Wort der deutschen Sprache kann diese Ungeheuerlichkeit richtig
darstellend ausdrücken. Verinnerlicht weinen und schweigen ist wohl
das Beste, niemals dies vergessen und versuchen jedwedem Antisemitismus
entschieden und mit Festigkeit sofort entgegenzutreten. Es gibt
keine Kollektivschuld für dies wohl schlimmste Verbrechen der Menschheit,
wohl aber eine Kollektivscham. Und diese muß zeitlos sein und muß
von jedem Menschen so empfunden werden. Ob dieser Shoah müßte man
meinen,daß man
in Israel keinen Rassismus vorfinden könne.
.
 
Ich
meine, daß ein Volk, welches einen Mann zum Ministerpräsidenten
wählte, der für das Massaker von Sabra und Shatila 1982 verantwortlich
ist, nichts aus seiner eigenen tragischen Geschichte gelernt hat.
Die Vorgangsweise der Palästinenser, insbesondere derer fanatischen
Gruppierungen ist schärfstens zu verurteilen. Doch was Israel mit
den Palästinensern aufführt ist auch blanker Rassismus, von der
Siedlungspolitik angefangen bis zur Vertreibung von Millionen von
Palästinensern aus ihrer Heimat und aus ihren Häusern. Ich will
damit nur aufzeigen, daß es kein Volk auf unserer schönen Erde gibt,
das frei von Rassismus ist und war.
Nachfolgend angeführte Beispiele nur in Kurzform angerissen sollen
diese meine Behauptung unterstreichen. Genauere Informationen möge
der interessierte Leser sich in Geschichtsbeschreibungen dieser
Länder holen. Beginnen wir bei den, seit dem 11.September, in diesen
Tagen so leidgeprüften USA, denen wir zu Recht Solidarität und Mitgefühl
entgegenbringen. Die Geschichte der USA ist eine Geschichte des
Rassismus schlechthin. Was den Sklaven aus Afrika widerfahren ist,
kann man ebensowenig begreifen wie den Holocaust. Die Indianer waren
nur gut, wenn sie tot waren. Und die Indianer untereinander, ob
Sioux, Apachen, Schwarzfuß oder Mohikaner, schlugen sich gegenseitig
die Schädel ein, wenn sie sich begegneten.
 
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Tatanka
Luotanka, legendär bekannt als Sitting Bull, Häuptling
der Hunkpapa Lakota-Sioux, war der größte Freiheitskämpfer
aller Indianerstämme. Die Weissen verpotteten ihn als
"Held seiner Rasse". Er wurde der Lächerlichkeit
preisgegeben. Den alternden Häupling ermordeten Polizisten
und verstümmelten seine Leiche.
Diese
"große Seele" sollte Vorbild sein für
die heutige Jugend der USA.
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2
Wochen nach dem Mord an Sitting Bull kam es zum Massaker am
Wounded Knee. 350 Männer, Frauen und Kinder der Minneconjou-Lakota-Sioux-Indianer
unter Häuptling Spotted Elk, bekannt als Big Foot,
wurden niedergemetzelt und ihre Leichen in Massengräbern
verscharrt. Wie sich die Bilder gleichen, auch die USA haben
ihren Holocaus. Ein Zeitungschronist jener Zeit schrieb: "Die
edlen Vertreter der Rothäute sind erloschen, und übrig ist
nur ein Rudel heulender Köter, die die Hand lecken, die sie
quält. Die Weißen sind durch das Gesetz der Eroberung und
das Recht der Zivilisation Herren des amerikanischen Kontinents,
und die größte Sicherheit für die Siedlungen im Westen erreichen
wir durch die vollständige Vernichtung der wenigen verbliebenen
Indianer. Warum nicht Vernichtung? Ihr Ruhm ist dahin, ihr
Mut gebrochen, ihre Männlichkeit ausgelöscht; sollen sie besser
sterben als weiterleben als die erbärmlichen Kerle, die sie
sind."
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In Südamerika war es nicht anders, die Menschen der vorkolumbianischen
Zeit konnten auch nicht miteinander. Ein Volk vertrieb das andere
oder unterjochte es, die Geschichte der Mayas und der Inkas sind
Zeugnis für frühen Rassismus auf diesem Kontinent. Dann kamen die
Spanier und die Portugiesen, mit diesen die katholische Kirche.
 
| Die
zum Weltkulturerbe gehörende fantastische Ruinenanlage
Ignatio Mini in der Provinz Missiones in Nordargentinien gibt
heute noch Zeugnis über die gnadenlose Ausbeutung des Volkes
der Guarani durch die katholische Kirche insbesondere durch
die Jesuiten. Leid, Verfolgung, Versklavung und grausame Unterdrückung
gehörten damals zum Alltag der Guarani. |
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Und
heute hat man das Land der Guarani großflächig unter
Wasser gesetzt. Die Weltbank hat diesen Gigantomanie Kraftwerksbau
Yacyreta finanziert, den Profit hatten europäische und
USA Firmen. Die Guaranie mussten zusehen wie ihr Land in den
Fluten versank. Yacyreta heist in der Sprache der Guarani "böser
Vogel". Nomen est omen. |
Diese Schande der Menschheitsgeschichte, welche sich dann dort abspielte,
ist hinlänglich bekannt. Bis heute ist ganz Südamerika ein einziges
rassistisches Pulverfaß, das nur noch nicht gezündet hat. Die spanischstämmigen
Venezulaner sprechen von den Andinos in abfälligster Weise, und
umgekehrt (Pitufos und Gringos, beides Schimpfwörter). Die indigenen
Völker Südamerikas, die Menschen der sogenannten 4.Welt, gehen unausweichlich
dem Untergang entgegen, am liebsten möchte man sie in kuriosen Menschenzoos
dem gaffenden und zahlenden "Homo touristikus" zur Dauerbetrachtung
feilbieten.
Wenn
Afrika die Wiege der Menschheit war, so war Afrika auch die Geburtsstätte
des Rassismus. Bei Betrachtung der jüngsten Zeitgeschichte kann
dies nur bestätigt werden. Nirgendwo auf der Welt gibt es so viel
besonders grausamen Rassismus, wie in Afrika. Geradezu harmlos ist
noch der Haß zwischen Arabern und Berbern. Das Drama zwischen Tutsi
und Hutu in Ruanda der letzten Jahre ist eine bittere Bestätigung
für meine Behauptung.
 
| Die
überwiegend katholischen Hutu ermordeten in Ruanda mehr
als 800.000 Tutsi und die fanatische "Missionsideologie"
des katholischen Ordens Opus Dei half dabei kräftig mit.
Selten überlebte einer die Schlächterei mit Macheten.
Die Zeitschrift "Der Spiegel" schrieb: "Wenn es 1994
eine Institution gab, die dem Morden hätte Einhalt gebieten
können, dann war es Ruandas katholische Kirche ... Priester
genossen hohes Ansehen im Volk." Doch einige von ihnen ließen
teilweise selbst gezielt morden. |
Nach Schätzungen der Vereinten Nationen fanden während des Völkermordes
in Ruanda zwischen 250.000 und 500.000 Vergewaltigungen statt. Die
Opfer waren nicht nur körperlicher Gewalt, sondern auch systematischer
Erniedrigung ausgesetzt. So wurden z.B. Frauen von Soldaten und
Militärs dazu gezwungen, nackt vor ihnen zu paradieren oder verschiedene
demütigende Handlungen zu vollführen. Viele Rassenkonflikte in Afrika
werden bei uns so gut wie überhaupt nicht bekannt. Das liegt betreffend
Afrika daran, daß insbesondere die europäischen "Gutmenschen" (sprich
Dumm-Menschen) jahrelang gebannt auf die Apartheid in Südafrika
gestarrt haben. Dieser Rassismus, der jahrzehntelang in Südafrika
die dort lebenden dunkelhäutigen Menschen gedemütigt und gemeinst
unterdrückt hat, verdeckte aber den Blick der Weltöffentlichkeit
auf viel, viel schlimmeren Rassismuswahn in vielen anderen Ländern
Afrikas. Die Zustände in Äthiopien und Angola sind ein Musterbeispiel
für Rassismus pur. Es hilft auch nicht, wenn "Gutmenschen" entschuldigend
immer die Vergangenheit beschwören, und immer der weiße Kolonialherr
schuld an der Misere tragen soll, was ein vollkommener Quatsch ist,
wie das meiste, was diese "Dumm-Menschen" von sich geben. Faktum
ist, daß die rassistischen Fehden seit jeher bestehen. Schon die
Neandertaler wurden vom Cromagnonmenschen verfolgt.
Nur
Insidern war z.B. bekannt welche entsetzlichen Formen der Rassenhaß
in Madagaskar im Dezember 1976 angenommen hatte. Malgache schlachteten
und köpften 1400 Comoriens in Moramanga zu Hauf. Mit den Köpfen
der bedauernswerten Opfer wurde in den Straßen von Moramanga "Fussball"
gespielt. Es ist schwer ein Land in Afrika zu finden, wo es keinen
Rassismus gibt, wo nicht eine Minderheit unter der Willkür der Mehrheit
zu leiden hat. Oft kommt dann auch noch der Religionskonflikt dazu
oder wird von Fanatikern zum Ausleben des Rassismus missbraucht.
Das
so schöne Australien ist ein Hort des Rassismus. Die "faulen und
trunksüchtigen" Aborigines werden von der großen Mehrzahl der eingewanderten
Bevölkerung massiv abgelehnt, doch nur die wenigsten sind so "anständig"
und geben ihre Unanständigkeit zu. In Neuseeland ist die Liebe zu
den Maoris auch nicht das, was ich unter gelebten Menschenrechten
verstehe.
Wenn Sie japanischen Boden auf dem Flughafen in Tokyo betreten und
durch die Passkontrolle gehen, so gibt es wie auf den meisten großen
Flughäfen 2 Eingänge, nämlich für Einheimische und Nichteinheimische.
Bemerkenswert ist aber die Überschrift, welche von Nicht-Einheimischen
ohnehin nicht gelesen werden kann (japanische Schriftzeichen). Manchmal
gibt es aber doch Nichtjapaner, welche das lesen können und auch
übersetzen. Wortwörtlich übersetzt heißt es "Japanmensch" und "Anderer
Mensch". Dies ist auch die Mentalität der Japaner zu anderen Menschenrassen.
Die Aggressivität der Japaner gegenüber den Chinesen ist da schon
Legende und zeigt sich auch heute in der derzeitigen japanischen
Außenpolitik, wo rücksichtslos die Interessen der Japaner vertreten
werden. Insbesondere in Südamerika und in der karibischen Region
wird aggressivste Interessenspolitik betrieben.So wurden viele kleine
Inselrepubliken mit "sonderbaren" Investitionen regelrecht
gekauft, um sich die Stimme bei CITES - Konferenzen zu sichern.
So unter dem Motto - "diese dummen Exsklaven sollen froh sein,
dass ihnen überhaupt jemand ein Geld gibt, denn selbst sind sie
ohnehin zu dumm eines zu erwirtschaften. Dafür müssen sie dann,
wenn es um den Walfang, den Tropenholzhandel, den Elfenbeinhandel
oder um die Verwertung der Meeresschildkröten geht, für uns stimmen".
Dabei tarnen sie ihren Rassismus mit anerzogener ritueller Höflichkeit.
Dominica, St.Kitts, Antigua & Barbuda, St Lucia usw..Auf den
CITES Konferenzen spricht man von diesen korrupten Kleinstaaten
nur mehr spöttisch " The united carribian island from
Japan". In anderen Erdteilen geht der "Staateneinkauf"
der Japaner weiter. Mauretanien, Gambia, Kap Verden, Senegal, Palau,
Guinea usw. Es ist degutant.
In China ist es mit dem Rassismus auch nicht viel besser, man denke
nur an Tibet, wo die einheimische Bevölkerung schon seit Jahrzehnten
rassistischen Repressalien ausgesetzt ist. Und dies unter dem Deckmantel,
dass die Tibetaner ohnehin eine chinesische Rasse wären, was absoluter
Unsinn ist, denn Tibet hat eine vieltausendjährige eigenständige
Entwicklung, Kultur und Religion. Die ganze Welt bedauert das geknechtete
Volk der Tibetaner, alle Politiker reißen sich um einen gemeinsamen
PR Termin mit dem Dalai Lama, die Geschäfte machen sie aber ungeniert
mit den Chinesen. "Business as usual", was scheren uns da ein paar
Millionen verfolgter Tibetaner. In Indien ist zwar der Rassismus
im klassischen Stil nicht so ausgeprägt, aber zwischen den einzelnen
Volksgruppen, oft in Provinzen aufgeteilt genügt oft nur eine Kleinigkeit
um rassische Feindseligkeiten zum Ausbruch zu bringen, als Beispiel
sollen nur die Provinzen Kerala und Tamil Nadu erwähnt werden, wo
es in der Grenzregion ständig "kocht". Pakistani mögen traditionell
die Inder nicht, für unsereins in Europa sehen wir nicht einmal
visuell einen Unterschied. Einen Inder und Pakistani am selben Ort
zu erleben, das ist Rassismus pur. Besuchen sie Kaschmir, dann erleben
sie es. In Indochina gibt es so viele Rassenprobleme, wie es Volksgruppen
gibt. Ein ständig brodelnder Konfliktherd, von dem man bei uns in
Europa kaum etwas hört, außer einige europäische Touristen sind
unschuldig zwischen die Fronten gekommen. Nach dem entsetzlichen
Vietnamkrieg ist China nun Schutzmacht. Vietnams Schutzmacht China
übersieht dabei nur, daß ein Vietnamese einen Chinesen partout nicht
"schmecken" kann.
Die
"Killing Fields" in Kambotscha sind auch so ein beredtes Zeugnis,
daß Politik sich rassistischer Tendenzen bedient. Millionen haben
für den Wahn Pol Potts ihr Leben lassen müssen, es war der Holocaust
Asiens. Im Königreich Nepal, über das in Europa so gerne verklärt
geträumt wird, ist der Rassismus jahrelang nur durch die diktatorische
Monarchie niedergehalten worden. Damit ist es jetzt auch dort vorbei.
Nicht verschwiegen soll hier auch der traditionelle Antisemitismus
des russischen Volkes werden, Österreicher und Deutsche würden sich
in die schlimmste Nazizeit versetzt fühlen. In der ehemaligen UdSSR
gab es offiziell "natürlich keinen Rassismus". Der von vielen zu
Unrecht verpönte Jude Kreisky hat viel für die "Judenaussiedelung"
aus der UdSSR positives getan. Nur in Israel mag man Kreisky bis
heute nicht, weil er Gerechtigkeit für das von Israel geschundene
Volk der Palästinenser forderte. Heute zeigt sich nach dem Zerfall
der Sowjetunion nun schonungslos der wahre Sachverhalt auf. Kaum
ein Volk dieser Völkerschar kann mit dem anderen, es brodelt in
fast allen Ländern, Kriege sind die Folge, welche dann als Bürgerkrieg
hingestellt werden oder seit dem Jahre 2001 gerne auch als terroristische
Aktivitäten. In Wahrheit ist es blanker Rassismus. Fragen sie einen
Tschetschenen was er von einem Russen hält und umgekehrt. Vor dem
11. September waren es arme Tschetschenen, nachher üble Terroristen.
Das nenne ich gelebtes Pharisäertum.
Womit
wir mit unserer Rassismusreise endlich in Europa, einem Spezialhort
in Sachen Rassismus angelangt wären. Jedem Jugoslawienkenner war
noch zu Lebzeiten Titos klar, daß diese Staatengemeinschaft nur
durch die Klammer "Tito" zusammengehalten werden konnte, dies war
auch nur möglich weil es im 2.Weltkrieg gemeinsam gegen die Nazis
ging.
 
| Tito
war dergleiche Massenmörder Wie Hitler, Stalin, Milosevic,
Pol Pot usw.usw. Solche grausame und erbarmungslose Menschen
gab es zu allen Zeiten und in fast allen Ländern. Tito
ist wohl für die größten Massaker an Menschen
nach dem 2.Weltkrieg der Hauptverantwortliche. Wenn ich heute
noch "Tito heroi" höre wird mir genauso schlecht
wie bei einem "Heil Hitler". |
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In
Srebrenica holte das unfassbare Massaker Europa aus seinen Träumen.
So etwas wie unter den Nazis kann es nie mehr geben, dachte
man. Holländische Blauhelme schauten weg, als die fanatisierten
Serben diese Stadt fast aurotteten. Dann staunten die Honoratioren
fassungslos darüber, daß so etwas möglich war. |
Bis
heute wurden allein in Slovenien über 550 Massengräber
gefunden, wo Tito und seine Schergen die Toten nach den Massenhinrichtungen
verschwinden hat lassen. In den Wäldern um Maribor und am Pohorje
liegen vermutlich über 100.000 Skelette. Unmittelbar nach der
Verscharrung dieser Hingerichteten kam es 1945 durch die dünne
überdeckende Erdschichte zu Verwesungsgasgeräuschen ,
welche damals von den dort lebenden Bauern deutlich gehört
wurden. Diese sagten dann unter sich nur "Tito spricht".
Bleiburg ist zum "kroatischen Kalvarienberg" geworden.
Domobranci, Ustaschi und Tschtniks wurden genauso grausam hingemetzelt
wie Altösterreicher aus dem Raum Kocevje (damals Gotschee)
oder Italiener massenhaft in den Foiben verschwanden. Ich selbst
habe bei biologischen Höhlenforschungen bei Kocevje 1969 zugemauerte
Höhleneigänge gefunden und wir ahnten schon damals warum.
Tito brauchte keine KZ wie die Deutschen, er ließ sofort hinrichten.
Und die ganze Welt hoffierte diesem Massenmörder nach dem 2.
Weltkrieg, der wahrscheinlich über 600.000 nach dem Krieg hinrichten
ließ. Es ist widerlich.
Nach
Titos Tod war es nur eine Frage der Zeit, wann der nur künstlich
niedergehaltene gegenseitige Rassenhaß ausbrechen würde. Jeder gegen
Jeden, keiner mag den anderen. Slowenen, Kroaten, Serben, Bosnier,
Mazedonier, Kosovaren, Montenegriner, alle hassen sich kreuz und
quer. Als der slowenisch serbische Krieg zu Ende gegangen ist, verhöhnten
die abziehenden Serben die Slowenen mit den Worten: "Ihr werdet
schon sehen, was ihr für Nachbarn bekommen werdet". Gemeint war
das "Brudervolk" der Kroaten". Ein in Slowenien nicht unbekanntes
Sprichwort soll alles klar verdeutlichen: "Pazi se hrvata, hrvat
je tat", was soviel heißt wie "Gib Acht vor einem Kroaten, der Kroate
ist ein Dieb" oder auch "Hrvat je tat, spredaj lakota, zadaj
glad", was soviel heißt wie "Der Kroate ist ein
Dieb, vorne Hunger und hinten Hunger" (perfiderweise ist lakota
slovenisch und glad kroatisch). Der Vergleich mit "Kauf nicht beim
Juden ein, denn der ist ein Betrüger" drängt sich einem geradezu
auf. Die Entsetzlichkeiten der 90iger Jahre in Srebrenica und Vukovar
sind ein beredtes Zeugnis was von slawischer Brüderlichkeit zu halten
ist. Da ich Freunde in fast allen diesen exjugoslawischen Ländern
habe, darf ich gar nicht länger darüber Nachdenken, denn sonst bekomme
ich Herzschmerzen und Depressionen. Rassismus ist auch immer die
Triebfeder für die Zerstörung von Kulturgütern des Anderen, ob es
Bücherverbrennungen der Nazis sind, Sprengen der Buddhastatuen in
Bamiyan durch die Taliban oder die Zerstörung der Brücke über die
Neretva in Mostar.
 
| Mostar
1975. Dieses unglaubliche Kleinod der Architektur wurde aus
blindem Hass auf die bosnischen Moslems zerschossen von den
katholischen Kroaten. Nicht einmal die Nazis haben das getan.1993
war es mit dieser alten Herrlichkeit vorbei. Nun wurde mit enormen
Geldmitteln die Brücke aus den Trümmern wieder restauriert.
Verrückt ! |
|
Die
über 1500 Jahre alten Buddha Statuen wurden 2001 von den
verrückten Taliban in ihrem religiösen Wahn und Hass
auf alle nichtgläubige Menschen gesprengt. Ein außerordent-liches
Kunstwerk wurde sinnlos zerstört. Niemand hatte etwas davon,
aber die Welt einen ungeheuerlichen Verlust. |
In
unserer schönen EU Hauptstadt Brüssel ist gleich neben dem herrlichen
Platz Grand Place eine Seitengasse mit einer kleinen Statue von
Everard t'Serclaes, der die Flamen aus Brüssel vertrieb. Jeder
Walone streicht darüber, denn das soll Glück bringen. Es ist
symbolisierter Rassismus, denn die Walonen mögen die Flamen nicht.
 
| Ein
Denkmal zu Ehren Everards, richtiger eher ein Denkmal des Rassismus. |
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Alle
Jahre wieder dieselbe Provokation. Nirgendwo in Europa versteht
man das. |
Innerhalb
der EU wird man mit dem Rassismus im schönen Baskenland nicht fertig,
ja schlimmer noch was sich in Nordirland abspielt. Obwohl sie alle
Iren sind (oder sollte man nicht besser die Irren sagen), die gleiche
Sprache, ja den gleichen Dialekt sprechen, schlagen sie sich schon
traditionell und "kultisch" gegenseitig die Schädel ein. Die Oranjes
marschieren und provozieren, die Anderen werfen wieder Bomben und
solche werden wieder postwendend zurückgeworfen. Es ist zum verzweifeln.
"I have a dream" möchte ich in Anlehnung an die Worte eines großen
Mannes sagen, ich träume, daß Volksschulkinder alleine in Belfast
zur Schule gehen können. Das kann doch kein vermessener Traum sein.
Die Welt ist ein einziges Tollhaus, Rassismus überall, es ist schrecklich.
Als analytischer Mensch versuche ich zu ergründen, warum das so
ist und was die Ursachen sind. Mehrere Faktoren spielen eine wesentliche
Rolle:
1.) Einmal ist es die Vielfalt und Verschiedenartigkeit der Menschen,
das Aussehen, die Hautfarbe, der Wuchs. Man soll endlich mit dem
Gefasel aufhören, daß es keine verschieden Menschenrassen gibt.
Ein Japaner schaut anders aus als ein Österreicher, ein Ghanese
schaut anders aus als ein Andino und ein Hottentotte schaut anders
aus als ein Maori. Ist es schlimm, wenn man von hunderten Menschenrassen
spricht? Man soll doch dazu stehen. Im Zeitalter der "political
correctness" darf man nicht mehr Neger sagen, jetzt heißt es Schwarzafrikaner.
Somit gibt es auch Weissafrikaner, Weisseuropäer und Schwarzamerikaner
usw. Merken sie auch schon den qualifizierenden rassistischen Unterton
dabei, da hat für mich das Wort Neger eigentlich weniger negativen
Beiklang als das Wort Schwarzafrikaner. Entscheidend ist nur die
Gleichbehandlung und Gleichwertigkeit der vielen Menschenrassen,
verschieden sind sie allemal, ob wir es akzeptieren oder nicht.
Nur die respektvolle Achtung des andern Menschen ist wichtig, das
Entgegenbringen von Liebe und Verständnis zum "Anderen" gibt dem
klassischen Rassismus keine Chance.
2.)
Die Unkenntnis fremder Sprachen bei gleichzeitiger Betrachtung der
Vielsprachigkeit der Menschheit fördert den Rassismus. Hebung des
Bildungsstandards, insbesondere das Erlernen der fremden Sprache
kann nicht genug gefördert werden. Und nicht nur Englisch alleine
ist wichtig. Bestes Beispiel für eine diesbezügliche rassistische
Unterdrückung ist das Verbot der kurdischen Sprache in der Türkei.
Hunderte Sprachen werden in Indien und ebenso in China gesprochen,
doch sowohl da wie dort gibt es eine gemeinsame Sprache, nämlich
Hindi und Mandarin. Das lehrt uns, daß jeder Mensch neben seiner
Muttersprache eine verbindende Sprache können sollte (Englisch,
Spanisch oder Französisch) und darüber hinaus eine Sprache eines
seiner Nachbarn. Im Zeitalter der Globalisierung sollte man wenigstens
die einfachsten und häufigst gebrauchten Worte erlernen, wenn man
ein Land bereist. Die Herzen öffnen sich, wenn man wenigsten "nakuna
matata" sagt, wenn man nach Kenia reist. Ein "salamaleikum"
und ein "schalom" sind sicherlich rassismusabbauend, ebenso
wie ein freundliches "grazie" oder "hvala lepa". "Ballermann" ist
nicht der richtige Weg, minimales Eingehen auf die einfachen Sitten
des Gastlandes ist da schon eher das Richtige, und wenn sie in Indien
nur die Hände falten und sich höflich verneigen, wird man ihnen
anders begegnen, als wie es leider meist bei der gezeigten Überheblichkeit
der Fall ist.
3.)
Die Religionen, insbesondere die Monotheistischen sind rassismusfördernd.
Das Nichtrespektieren des anderen Glaubens, die Missionierungswut,
ja die gewaltsame Aufzwingung der Religion führen zu Haß und Rassismus.
Fritz Hochwälders Theaterstück "Das heilige Experiment" ist ein
Zeugnis für Religionsfanatismus, der in den Herbsttagen des Jahres
2001 besonders häufige Ruf fanatischer Moslems nach dem Djihad ist
auch nichts anderes. Wenn Salman Rushdie seine "Satanischen Verse"
losläßt, so ist dies ebenso Blasphemie, wie wenn ein Pseudokünstler
und Kinderschänder namens Brus ein Bild malt, wo der Papst und Mutter
Theresa mit symbolisierten Genitalien dargestellt werden. Abgesehen
davon, daß Provokation keine Kunst ist, sonder nur ein Ablenken
vom eigenen künstlerischen Unvermögen, ist dies eine üble und verwerfliche
Mißachtung von gläubigen Menschen. Es ist auf dieselbe Stufe zu
stellen, wie das beschmieren von jüdischen Grabdenkmälern durch
verblendete Neonazis. Zwar ist eine Verfolgung Salman Rushdis durch
ständige Todesdrohung (Fatwa) absolut abzulehnen, eine Ächtung oder
Nichtbeachtung solcher "Künstler" sollte aber erlaubt sein.
4.) Sitten und Bräuche, welche im Laufe langer Zeiträume sich bei
allen Ethnien entwickelt haben und wenn sie nicht ausgelebt werden
können, sind oft auch eine Ursache für Rassenhaß. Insbesondere dann,
wenn einem Volk andere Bräuche aufgezwungen werden, welche es gar
nicht haben will. Die Cocacolaisierung der Welt ist wohl auch eine
Ursache für die Unbeliebtheit der USA. In der argentinischen Provinz
Jujui hat vor einigen Jahren unter den Andinos ein Umdenken begonnen,
sie wollen weg vom "Hugo americano" (gemeint ist Coca Cola) und
zurück zu ihrer traditionellen Chicha. Rassismus pur entsteht immer
dann, wenn man einem Volk dessen Kunst und Kultur einschränkt oder
nimmt. Daher ist auch Integration und Anpassung an ein Gastvolk
ebenso wichtig, wie die eigene Tradition. Sonst entsteht Fremdenhaß,
welcher ja nur eine Sonderform des Rassismus ist.
An
dieser Stelle sei auch gesagt, dass es eigentlich nur zwei Arten
von Menschen gibt, nämlich anständige und unanständige und das weltweit.
Leider ist es für die anständigen Menschen ein Minderheitenproblem
B.)
Der wahre Rassismus
Und
doch ist der oben geschilderte Rassismus, der ja nur Bruchstückhaft
den weltweiten Wahnsinn aufgezeigt hat, nichts gegen den eigentlichen
großen Rassismus der Menschheit. In Wahrheit gibt es eigentlich
nur zwei Menschenrassen oder sollte man besser sagen Menschensorten,
nämlich Mann und Frau. Und die "Rasse" Frau ist immer die unterdrückte,
dies weltweit ohne Ausnahme, in einem Land weniger und in einem
anderen Land mehr. Dieser wahre Rassismus ist nicht Sache des
Hirnes sondern ausschließlich Sache des Muskels. Der Mann ist
stärker als die Frau, also kann er leicht Gewalt durch seine überlegene
Körperstärke ausüben. Das ist weltweit so, die Frau wird geschlagen,
unterdrückt und zu Hauf vergewaltigt. Sie kann dem Mann nicht einmal
davonlaufen, den der Mann läuft schneller. Auch davonspringen kann
sie auch nicht, denn der Homo maskulinum springt höher und weiter.
Diese biologische Gegebenheit ist die Wurzel allen Übels. Würde
der Verstand regieren und nicht der Muskel wäre es um unsere Welt
besser bestellt. Ergo ist und war es, das Ziel des Mannes die Frau
von Bildung und Wissen fernzuhalten, bei einigen Völkern mehr, bei
anderen weniger. Weltweit wird die Frau als dumm hingestellt und
der Mann als Geistesgröße gepriesen ("die Frau hat weniger Hirnmasse
als der Mann"). Tatsache ist, daß die Frau XX Chromosomen hat, der
Mann aber XY. Tatsache ist auch, daß Intelligenz und Denkvermögen
nur von X Chromosomen getragen werden, Y Chromosomen sind dafür
vollkommen belanglos. In Europa und in Amerika ist die Situation
ja schon einigermaßen gut, aber noch immer weit weg von einer Gleichberechtigung
zumindest in den unteren sozialen Schichten. In Südamerika und in
Asien ist die Situation der Frau schlecht bis sehr schlecht. In
Afrika ist die Lage der Frau in den meisten Ländern katastrophal.
Weltweit aber besonders häufig in Afrika werden die Frauen beschnitten,
genauer gesagt, übelst verstümmelt. Im Namen des Islam und der Tradition.
In Wahrheit ist es übelste sexuelle Unterdrückung, mit dem Ziel,
den Mann hervorzuheben. Es wird jedem anständigen Menschen schlecht,
wenn man die genauen Details dieser wahnwitzigen Prozedur kennt.
Die 3 Arten der Frauenbeschneidung führen zu einer vollkommenen
Verelendung der Frauen und in Folge zu einer totalen Abhängigkeit
und Willenlosigkeit gegenüber dem Mann. Als anständiger Mann muss
man sich schämen, Mann zu sein. Wenn man sich eine Weltlandkarte
ansieht, und alle Länder anzeichnet, wo der Artenschutz besonders
schlecht ist, so wird man verblüfft erkennen müssen, daß es dieselben
Länder sind, wo der Stellenwert der Frau besonders gering ist. Überall
dort wo Machoismus im Vordergrund steht ist die Mißachtung der lebenden
Zelle, sei es Tier oder Pflanze gang und gäbe (siehe dazu mein Flugblatt
"Ist CITES männlich ?").
Eine
Frau hat vor dem Leben mehr Achtung als der Mann. Vor einiger Zeit
war eine beeindruckende Äußerung einer Palästinenserin im TV zu
hören. Anlaß war ein Selbstmordattentat eines von erwachsenen Mullahs
fanatisierten jungen Palästinensers. Der Vater des verblendeten
Terroristen war stolz auf seinen Sohn, er sei ein Heiliger und Märtyrer,
meinte er. Die Mutter sagte anderes. Sie bedauerte den Verlust des
geliebten Sohnes, sie bedauerte aber auch den Tod jener unschuldigen
Menschen, welche ihr Sohn mit in den Tod gerissen hat. Es ist dazu
eigentlich nichts mehr zu sagen. Es sind vorwiegend die Frauen,
welche gegen den Hunger in vielen Ländern ankämpfen. Für die weltweite
Überbevölkerung sind nicht die Frauen verantwortlich, sondern in
erster Linie die Männer. Rücksichtslos werden Frauen geschwängert,
Hauptsache es hat dem Mann Spaß gemacht. Familienplanung war noch
nie Sache der Männer, wenige ausgenommen. Kriege werden von Männern
angezettelt und durchgeführt. Es ist erschreckend wie leichtfertig
Männer töten können. Die Religionen tun ein Übriges dazu, sind doch
alle Religionen Männerreligionen, Gott ist männlich, gleich ob er
Jesus, Allah, oder Shiva heißt. Weibliche Götter oder Heilige spielen
bestenfalls eine untergeordnete Rolle. Alle Engel sind männlich.
Außerdem ist der Mann nach dem Ebenbild Gottes gemacht worden, die
Frau nur aus der Rippe des Mannes. Und das ist ja noch ein Glück,
man stelle sich vor, sie wäre aus dem Hirn des Mannes gemacht worden.
Treibende Kraft für Rassismus und Fanatismus ist praktisch immer
der Mann, zu allen Zeiten der Menschheitsgeschichte. Die SS und
die SA war ausschließlich Männersache, ebenso wie die Taliban in
ihrem fanatisch religiösen Wahn alles unterdrückten, insbesondere
wurden die Frauen zur totalen Knechtschaft verdammt.
Für
die Menschheit und für den noch schönen Planeten Erde
sehe ich nur dann eine Zukunft, wenn die absolute Gleichberechtigung
der Frau weltweit erreicht wird. Vollkommener Bildungszugang für
die Frauen muß erreicht werden. Alle Führungskräfte
der Welt müssen dies begreifen und ensprechend handeln. Alle
Verfassungen und alle Gesetze müssen für Mann und Frau
gleich sein. Und nicht nur am Papier. Die Frauen müssen über
ihren Körper ebenso frei entscheiden können wie über
materielle Angelegenheiten. Auf Politik, Gesellschaft und Kultur
muß die Frau ebensoviel Einfluß haben wie der Mann,
dies in allen Ländern und in allen Kulturen. Es muß erreicht
werden, daß der Verstand regiert und nicht die Muskelkraft.
Wer gegen den Hunger ist, muß helfen die Situation der Frau
zu verbessern und gleichzustellen. Wer erkennt, daß die Überbevölkerung
der Menschheit in eine Katastrophe führen wird, der soll beitragen
den Machoismus zum verschwinden zu bringen. Wer keinen herkömmlichen
Rassismus will, braucht nur die Rasse Frau unterstützen. Wer
die Artenvielfalt unserer Natur erhalten will und erkennt, daß
mit einigen Tier und Pflanzenhybriden ein Überleben der Menschheit
nicht möglich ist, muß der Frau den Platz einräumen,
der ihr von der Natur aus gebührt.
Gleichwertig
und gleichberechtigt neben dem Mann
ARTENSCHUTZ
= NATURSCHUTZ
ARTENSCHUTZ
= UMWELTSCHUTZ
ARTENSCHUTZ
= TIERSCHUTZ
ARTENSCHUTZ
= PFLANZENSCHUTZ
ARTENSCHUTZ
= MENSCHENSCHUTZ
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