INTERNATIONALE
ARTENSCHUTZPOLITIK
D.C.S.P. stellt hier Betrachtungen
über die Wirksamkeit des internationalen Artenschutzes an.Die
internationale Politik spielt bei der Umsetzung des Artenschutzes
eine wesentliche Rolle.Die hier dargestellte Meinung, die
aufgezeigten Tatsachen, sollen zum kritischen Nachdenken anregen.
INHALTSVERZEICHNIS
3.) In Arbeit
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| 2.) Etwas zum Nachdenken |
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Europäische Fischer fischen die Küsten Afrikas und Asiens leer. So werden etwa alleine vor Senegals Küste 400.000t Fisch jährlich gefangen, wobei aber nur der exportierte Fisch gezählt wird, die gleiche Menge wird als "Abfallfisch" wieder ins Meer geschüttet. Ein Raubbau sondergleichen. 1/3 des europäischen Fischfanges wird zu Fischmehl für die Tiermast verwendet. Auch als Folge davon wird in den Ländern der so genannten 3.Welt das Hungerproblem immer größer. Gleichzeitig wird fast täglich in den Printmedien, im Radio und im Fernsehen zu Spenden für die hungernden Menschen in der 3.Wlet aufgerufen. Zu selben Zeit wird jeden Tag in denselben Medien für Katzen- und Hundefutter Reklame gemacht. Europäische und nordamerikanische Heimtiere haben keinen Hunger. Sie werden unter anderem auch mit bestem Fisch gefüttert. Derzeit werden jährlich etwa 200 Millionen Froschschenkelpaare konsumiert. Diese maßlose Plünderung der asiatischen Froschpopulationen für den Luxuskonsum der nordamerikanischen und europäischen "Feinschmecker" hat zur Folge, dass der Hunger der meist ohnehin hungernden Bevölkerung in den Ursprungsländern noch größer wird. Außerdem kommt es wegen des Fehlens des Insekten-Prädators Frosch zum Teil schon zu explosionsartiger Vermehrung von "Schadinsekten". In Folge werden dann die landwirtschaftlichen Gebiete in großem Stiel mit Pestiziden wie DDT vergiftet. Das ökologische Gleichgewicht wird nachhaltig geschädigt. Die Rodung der Urwälder von der Arktis bis in die Tropen schreitet ungebremst voran. Oft werden nur 3% der Holzbiomasse tatsächlich genutzt. Die Begehrlichkeit der westlichen 1.Weltländer nach Edelhölzern nimmt zu. Von Luxusmöbeln bis Klobrillen wird alles unter anderem aus Mahagoni gemacht. Raminholz wird massenhaft in den Baumärkten billig angeboten. Vorhandene Alternativen werden meist nicht genutzt, das Geschäft mit der primären Natur ist eben lukrativer. Wie lange noch? Schon alleine diese drei signifikanten Beispiele zeigen das Zukunftsdilemma der Menschheit deutlich auf. Tatsache ist, dass nur etwa 1/5 der Menschheit von der Naturnutzung zu lande und zu Wasser etwas hat. Das sind Europa, Nordamerika und Japan. 4/5 der Weltbevölkerung haben davon gar nichts, außer Hunger, Wassermangel und Armut. Das Dokumentationszentrum für Artenschutz bekannt sich ausdrücklich zur nachhaltigen Nutzung der Natur: Doch so kann es nicht weitergehen. CITES wird umdenken müssen, denn CITES hat auch moralische Verantwortung! |
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