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80% der Jäger sind zu bedauern, sie sind krank.
Krank im Geist und krank an der Seele. Sie geben vor, Heger zu sein; sie
geben vor, die Natur zu schützen. In Wahrheit haben viele nur einen Orgasmus
im Zeigefinger, töten und eine Schautrophäe sind das Endziel. Viele tausende
Jager gehen jedes Jahr auf Safarijagd. In Nordamerika, in Asien und vor
allem in Afrika wird dann die "jagdliche Sau" 'rausgelassen.
Es wird auf alles geschossen, was sich bewegt. Von Hege ist nicht mehr
die Rede, keine lästigen Artenschützer sind hinderlich.
Jäger, stoppt den Jagdwahnsinn in Afrika!
In
den letzten 200 Jahren wurden viele Tierarten ausgerottet. Jäger waren
fast immer dabei:
Der Riesenalk im Nordatlantik, die Wandertaube in Nordamerika,
das Quagga in Südafrika, die Indische Rosenkopfente,
die SteIlersche Seekuh im Beringmeer, der Blaubock in Afrika, der Ur in
Europa, der Guadelupe-Karakara und der Beutelwolf in Australien geben
ein trauriges Zeugnis von der Ausrottungswut der Jäger zu allen Zeiten.
Diese Liste ließe sich beliebig durch hunderte andere Beispiele ergänzen.
Viele Arten konnten gerade noch vor der endgültigen Ausrottung
durch Jäger gerettet werden.
Der Büffel ist ein bekanntes Beispiel, was Jagdwahnsinn
anrichten kann. In unserer Heimat wurden die Bären, die Wölfe und die
Wildkatzen durch die Jäger ausgerottet. Viele Greifvogelarten sind aus
unserer Landschaft durch die rücksichtsIose Bejagung verschwunden. Wiederansiedelungsprojekte
sind von geringer Erfolgsaussicht, denn die gestörten Hubertusjünger warten
schon mit geladener Flinte. Die Bärenhatz vor einigen Jahren zeigt auf,
daß sich im kranken Geist der Jäger nichis geändert hat. Schlimm geht
es dem Luchs, bei uns längst durch die schießwütigen "Männer"
ausgerottet, wehrt sich die Waidgenossenschaft vehement gegen eine Wiederansiedelung
des Luchses. Sind doch diese, für den Menschen vollkommen ungefährlichen
Katzen, der größte Konkurrent für die "Grünröcke". Da der Widerstand
in weiten Kreisen der Bevölkerung gegen die Jäger, Fallensteller und Falkner
immer größer wird, weichen viele nach Afrika aus. Dort gibt es keine Artenschützer
als Störenfriede. Leoparden, Elefanten, Nilpferde, Hartmann-Berggzebras,
Nashörner, Bärenpaviane, Krokodile (allesamt unter CITES artengeschützt)
und viele andere Arten werden aus reiner Lust am Töten erlegt. Um den
Artenschutz schert man sich einen Dreck.
Was ist schon eine ausgerottete Art gegen das persönliche Jagderlebnis!
So denken sie alle, diese "Helden", Hauptsache ihr Ego ist befriedigt.
In Nordamerika geht es dem Baribal an den Kragen, in Südamerika dem Jaguar,
dem Ozelot usw. usw. Wildschafe werden in Asien durch Jäger zur Ausrottung
gebracht, der Tiger ist auch schon fast geschafft. Das ist nur eine Aufzählung
einiger wenigen der plakativsten Arten. Die Trophäen werden dann stolz
in heimatlichen Gefilden präsentiert. Besonders chic sind Barhocker aus
Elefantenfüßen, Bleistiftköcher aus Antilopenfüßen, Aschenbecher aus Füßen
vom Vogel Strauß. Geschmackvoll sind auch Eisbecher aus dem Hodensack
vom Kaffernbüffel. Die Krönung ist sicherlich ein sitzender präparierter
Bärenpavian mit Weinglas in der Hand für die Kellerbar. Aber was soll
man von kranken Menschen auch verlangen. Haben Sie Mitleid mit diesen
Hobby-Jägern, Geisteskranke gehören gesichert. Ein Glück ist, daß die
Jäger neben den Metzgern den heiligen Hubertus als ihren Schutzpatron
haben, denn dieser hilft auch besonders gegen Tollwut und Irrsinn.
Nehmt diesen Waidmännern die Waffe weg!
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