Die Pandemie positiv ansehen.

„Es ist selten ein Schaden, wo nicht auch ein Nutzen ist“

Die Corona Virus Epidemie zeigt uns Menschen einmal mehr, daß wir nur ein kleiner Punkt im Naturgeschehen sind. Bei aller Hochachtung vor der Leistung der Humanmedizin, in großem Respekt vor den Produkten der Pharmaindustrie, muß doch demütig gesagt werden, daß die Natur immer die Stärkere bleiben wird. Die ganze Welt hofft auf ein helfendes Medikament und auf einen geeigneten Impfstoff. Hunderttausende starben in Folge der viralen Ansteckung, jeder Einzelne ist Zuviel.

Ich möchte den Mitmenschen Mut machen und anhand von Beispielen viele positive Dinge aufzählen und um mehr Gelassenheit und positive Zuversicht bitten.

Zuerst möchte ich aber einige Dinge in dieser Angelegenheit zurechtrücken und nüchtern betrachten. Amerikas seltsamer Präsident hat zumindest in einem Punkt recht, wenn er von den „Fake News“ spricht. Grundsätzlich bin ich auch der Meinung, daß die Zeitungen kaum mehr Reporter haben, sondern nur mehr negative Suggestivfragen stellende Journalisten, welche nur mehr negative Schlagzeilen machen wollen. Sie reden uns ein, daß wir alle politikverdrossen sind, was absolut nicht stimmt. Vielerorts in Europa sind die Politiker besser als uns diese üblen Meinungsmanipulierer einreden wollen. Ein Brechmittel und die meisten Journalisten haben bei mir denselben Effekt.

Nun geneigte Leserin und geneigter Leser möchte ich Ihnen klar anhand von Beispielen taxativ das Positive dieser Pandemie aufzeigen und Ihnen Mut machen, alles Positive auch anzunehmen.

1.) Da ist einmal der Umweltschutz aufzuzählen. Die atmosphärische Luft ist deutlich besser geworden. Alle COPD leidenten Menschen merken dies ganz deutlich. 90% der Flugzeuge sind am Boden, und das ist gut so. Man sollte sich wieder an die seinerzeitige Zeppelintechnologie erinnern und

diese mit heutigen technischen Möglichkeiten umweltfreundlich wieder aktivieren. Wir müssen nicht mit irrer Überschallgeschwindigkeit von Frankfurt nach New York rasen. In gemütlicher Atmosphäre und deutlich entschleunigt wäre für die gesamte Welt besser. Und die militärischen Düsenjets weltweit abschaffen täte der Menschheit grundsätzlich gut. Ich weiß schon, dass dies ein höchst naiver Wunsch ist. Ich will aber so träumen dürfen, niemand kann mich daran hindern.

2.) Dem Artenschutz ist es noch nie so gut gegangen wie jetzt. Die Großwildjäger und die Trophäenjäger haben derzeit kaum Möglichkeit ihrem seltsamen Steckenpferd zu huldigen. Das tut der exotischen Tierwelt sehr gut. Aber auch der illegale Pflanzenhandel mit gefährdeten Exemplaren stagniert. Es ist ein großes Glück für viele gefährdeten Arten, dass fast nichts mehr geht. Auch das Interesse der rücksichtslosen Naturplünderer ist fast auf null gesunken. CITES ist derzeit hoch im Kurs.

3.) Der Naturschutz verzeichnet derzeit auch beste Werte. Man muss nur mit offenen Augen die Natur betrachten. Allein nur wenn man den allseits bekannten Löwenzahn anschaut, muss man feststellen, dass es derzeit eine „Löwenzahnexplosion“ gibt. Bemerkenswert auch das allseits beliebte Gänseblümchen. Viele andere Pflanzen zeigen auch an, dass die Natur den Wandel sehr begrüßt. Die Vögel leben ebenso auf, wie alle Säugetiere. Durch die wesentlich geringere Feinstaubbelastung ist alles nun schlagartig besser geworden.

4.) Auffallend für mich ist auch, dass die christliche Nächstenliebe eine Renaissance erlebt. Hoffentlich hält dieser Zustand auch einigermaßen lange an. Zuletzt war es oft schon unerträglich, wie besonders egoistische Personen den Mitmenschen das Leben schwermachten. Jede Verkäuferin im Lebensmittelhandel wird diesen Trend bestätigen. Die vielen mieselsüchtigen Menschen sind jetzt ein wenig eingebremst.

5.) Viele Konsumgüter sind deutlich billiger geworden, allen voran der Benzin- und Dieselpreis. Nachdem auch der Verbrauch zurückgegangen ist, kann man nur applaudieren. Es wird auch für die Alternativenergien einen großen Ruck nach vorne geben. Viele Konsumgüter des täglichen Gebrauchs sind preisgünstiger geworden und vieles ist preisgerechter als vor der Krise.

6.) Eine neue Religiosität ist klar zu bemerken und das ist kein Fehler. Das Gebet hat wieder einen großen Stellenwert bekommen. Schon sehnsüchtig wird der Kirchenbesuch von vielen Menschen erhofft. Die Ökumene hat gewonnen. Die Hilfestellung behinderter Menschen ist noch ganz ungewohnt, aber sie ist da. Hier könnte ich viele positive Beispiele aufzählen, mich freut es ungemein. Die Ellbogentechnik nimmt deutlich ab, Hilfsbereitschaft, vor allem bei der Jugend ist schon sensationell. Auch der „Knigge“ zeigt wieder auf, es ist herrlich.

7.) Letztlich das Beste, das ganze Leben hat sich entschleunigt. Der grässliche „Ballermann“ liegt im Koma, die Komödianten haben Hochsaison. Das Laute wird leiser, die Stille gewinnt an Bedeutung. Menschliche Werte gewinnen, man erkennt, daß Geiz nicht geil ist und die Liebe und Achtung wieder an Bedeutung gewinnen. Die vielen, meist dummen Spiele Apps, werden immer mehr bedeutungslos, man entdeckt wieder wie schön die Welt ist und das familiäre Beisammensein. Das tut uns allen sehr gut.

Etwas Prophetisches möchte ich auch kundtun. Im November werden die ersten „Coronababies“ das Licht der Welt erblicken. Das wird ein Fest. Geneigte Leserin, geneigter Leser, sehen Sie mit Mut und Frohsinn in die Zukunft und bleiben Sie gesund.

Als Schreiber dieser Zeilen nun Seppi Schmuck sich bekennt.

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