c.) Umweltschutz

Unter Umweltschutz wird heutzutage allgemein so eine Art verschwommener Naturschutz und etwas weniger Giftstoffe im täglichen Leben verstanden, jedenfalls jener Unsinn, den die Medien und die Politiker dem "Otto-Normalverbraucher" schon seit vielen Jahren als Umweltschutz einzureden versuchen. Umweltschutz heißt aber, daß der Mensch sich als ein Teil der Natur und der Umwelt versteht und sich entsprechend verhält, anpaßt und in voller Bescheidenheit und Demut den Gesetzen der Natur unterordnet. In Wahrheit wird aber die Umwelt in brutalster Weise vergewaltigt und zerstört. Dazu wurden Umweltministerien geschaffen, um alibimäßig zu demonstrieren, daß man ohnehin für die Umwelt etwas tut. Fast in allen Umweltministerien der Welt wird diese "Augenauswischerei" zur Maxime erhoben, man ist halt eben ein bißchen "bio", gönnt der einen oder anderen Umweltschutzorganisation meist bei unwichtigen Sachen ein "Erfolgserlebnis", unterstützt diese oft willfährigen "nützlichen Idioten" ein wenig finanziell, und das war es dann schon. In vielen Ländern sind es gerade die Umweltministerien, welche mit ihrem Scheinumweltschutz mehr Schaden als Nutzen anrichten. Dies geht vor allem deshalb weltweit so gut, weil den Umweltschutz immer der andere Mensch, das andere Volk machen soll, nie jeder selbst.


Viel zu wenig bedacht wird, daß Umweltschutz eigentlich in erster Linie ein maßvoller Umgang mit den natürlichen Recourcen ist, also ein Sparen von Energie jedweder Art, möglichst weitgehendes Vermeiden von Müll und ein möglichst weitgehender Verzicht auf alle künstlich geschaffenen Molekularverbindungen. Auf eine Nachhaltigkeit wird fast völlig vergessen, die Menschheit lebt, als wäre Erdöl, Erdgas, Kohle usw. unendlich vorhanden. Wir leben, vor allem in der sogenannten 1.Welt, in "Saus und Braus", wir glauben, Gott spielen zu können, wir manipulieren in unserer schon geradezu hoffährtigen Arroganz und Technikgläubigkeit an den Zellen und an den Genen herum, als wäre die Schöpfung ein "Klaks". Mit den Atomen spielen wir ebenfalls herum und lernen aus den Katastrophen nichts. All diesen Gen-Lobbyisten, den Atomkraftwerkbefürwortern, den Ölmultis sei empfohlen, Goethes "Zauberlehrling" zu lesen und darüber nachzudenken. Wie zum Hohn meinte kürzlich ein IQ-schwacher Präsident, welcher der mächtigste Politiker der Welt sein sollte, man solle aus Gründen des Umweltschutzes mehr Atomkraftwerke bauen. Kyotos Klimabündnis verkommt zur Lachnummer, der Schadstoffausstoß nimmt weltweit zu, anstatt ab.

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Am 26.April 1984 explodierte das Atomkraftwerk in Tschernobyl. Zu beachten sind die hochradioaktiven Trümmer (Brennstäbe und Graphit aus dem Reaktor) auf den angrenzenden Dächern, die später von Liquidatoren weggeräumt wurden. Siehe dazu: www.reyl.de/tschernobyl

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Am 26.April 1984 explodierte das Atomkraftwerk in Tschernobyl. Zu beachten sind die hochradioaktiven Trümmer (Brennstäbe und Graphit aus dem Reaktor) auf den angrenzenden Dächern, die später von Liquidatoren weggeräumt wurden. Siehe dazu: www.reyl.de/tschernobyl

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Am 10.7.1976 entwichen aus einer Kosmetikfabrik in Seveso/Italien "nur" 2kg Dioxin und verseuchten 1810ha Boden. Die Folgen des Austritts der chemisch - organischen Substanz sind 183 Chloraknefälle, 70 000 notgeschlachtete Tiere und noch ungewisse Langzeitfolgen (z.B. Krebs). Seither ist Seveso zum Synonym für Chemiekatastrophen geworden. Siehe dazu: www.aref.de/kalenderblatt/2001/seveso.htm

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Seit 1932 leitete der Chemiebetrieb der Chisso AG in der Bucht von Minamata (Japan) ungeklärt quecksilberhaltige Abwasser ins Meer. Das Quecksilber reicherte sich in den Meerestieren an und führte später bei der Bevölkerung zu Vergiftungen. Seit 1952 treten in der japanischen Bucht von Minamata erste Quecksilbervergiftungen in der Bevölkerung auf. Ursache ist der Verzehr von quecksilberbelastetem Fisch. Es gab über 500 Tote. Weitere 1500 Menschen wurden schwer geschädigt, viele leiden bis heute darunter.

1988 wurde von den Aktivisten des Dokumentationszentrums für Artenschutz eine Untersuchung entlang eines kleinen Baches, genannt die "Gepring", im Süden von Graz durchgeführt. Sinn und Zweck war, an Hand eines Beispiels aufzuzeigen, wie die Umwelt allerorten mehr oder minder geschädigt wird. Entlang dieses 14 km langen Bachlaufes wurden von der Quelle bis zur Mündung in die Kainach über 100 Umweltsünden entdeckt. Duzende ungeklärte Hausabwässer wurden ebenso illegal eingeleitet wie die ungeklärten Abwässer eines Abfallentsorgers und einer Autobahnraststätte. In unmittelbarer Nähe des Baches wurden illegale Vergrabungen von Chromlederabfällen, Pelzreste und Tierhörner gefunden. Giftige Chemikalien wurden nahe des Baches im Freien gelagert ebenso vorgefunden wie Berge von Altreifen. Eine Mülldeponie entwässerte ebenfalls in den nur wenig Wasser führenden Bach, welcher als Vorfluter völlig ungeeignet ist und war. Auch eine illegale Altölverseifungsfabrik wurde in unmittelbarer Nähe entdeckt. Die 50igseitige Bilddokumentation über diesen Skandal (siehe dazu: Link in Arbeit) wurde allen damals in der steirischen Landesregierung vertretenen politischen Parteien überreicht. Lediglich ein Politiker griff diese Angelegenheit ernsthaft auf, zwei weitere interessierten sich ein wenig dafür. Der Erfolg bei der Beseitigung der Umweltschäden war sehr gering bis gar nicht vorhanden. Bezeichnenderweise wurden im Juli 2002 nicht unweit der Gepring beim Aushub für einen Hausbau tonnenweise vergrabene Chromlederabfälle zu Tage gefördert. Irgendwann kommen alle Umweltsünden ans Tageslicht, meist aber erst dann, wenn eine "Reparatur" nicht mehr oder nur mehr unter Aufwendung enormer Geldmittel möglich ist.

Die Böden werden vergiftet, Flüsse, Seen und Meere werden als Entsogungsstätten schwerstens mißbraucht, die Luft wird verpestet.

Wo ist da der Umweltschutz?

A R T E N S C H U T Z    =     N A T U R S C H U T Z
A R T E N S C H U T Z    =     U M W E L T S C H U T Z
A R T E N S C H U T Z    =     B I O T O P S C H U T Z
A R T E N S C H U T Z    =     T I E R S C H U T Z
A R T E N S C H U T Z    =     P F L A N Z E N S C H U T Z
ARTENSCHUTZ     =     MENSCHENSCHUTZ

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